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Ihre Präsenz im „Firmen A-Z“

20. Februar 2020

Vor einigen Jahren haben wir unsere Fachgruppen-Homepage überarbeitet und im Rahmen der WKO-Website eingebunden, damit allgemeine Themen automatisch eingespielt werden und auch eine einheitliche CI sichergestellt ist. Eine Besonderheit unserer Wiener Homepage wollten wir aber nicht verlieren: die Übersicht über unsere Mitgliedsbetriebe mit deren Leistungsschwerpunkten.

Dieses Verzeichnis haben wir in die Rubrik „Firmen A-Z“ übertragen, wobei die Mitglieder ihre Einträge jederzeit selbst anpassen und aktualisieren können. Diese Seite ist aufgrund der vielen Zugriffe noch einmal attraktiver, in der österreichweiten Suche kommen unsere Betriebe automatisch mit ihrem ganzen Leistungsspektrum zur Geltung.

Startpunkt ist der allgemeine Eintrag im Gewerberegister, der für jedes aktive Unternehmen mit Gewerbeberechtigung angelegt wird. Erst mit Ihren Ergänzungen wird der Eintrag zu einem mächtigen Marketinginstrument:

1. Steigern Sie durch einen Link auf Ihre Website das Google-Ranking aufgrund der vielen Zugriffe, die die WKO-Seite hat

2. Hinterlegen Sie hier alle notwendigen Angaben zu Impressum und Offenlegung nach Mediengesetz und verlinken Sie von Ihrer Website zu diesen Angaben

3. Unter „wir über uns“ haben Sie Raum für eine freie Beschreibung Ihres Unternehmens

4. In den Branchenkatalogen für Druck bzw. Schreibbüroleistungen ordnen Sie Ihre Leistungen spezifischen Kategorien zu, die Interessenten bei der Suche auf WKO.at verwenden

5. Kontaktdaten, Link zur Website …

6. Öffnungszeiten

7. Link zu Ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen

8. Und vieles mehr

Natürlich ist Ihnen die Fachgruppe gerne bei der Einrichtung des Zugangs zu Ihrem Eintrag behilflich. Auch zusätzliche Kategorien für die angebotenen Leistungen können Sie bei uns anregen.

Der Ball liegt bei Ihnen – bitte nutzen Sie diese kostenlose Möglichkeit, Ihre Sichtbarkeit im Wettbewerb deutlich zu erhöhen!

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Auftragsvergabe an Druckereien in Wien

03. Februar 2020

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

wir haben am Montag 10.2.2020/17.30 eine interessante Veranstaltung zum Thema Auftragsvergabe an Druckereien in Wien, zu der alle interessierten Unternehmen eingeladen sind.

Betroffen sind alle Berufszweige  in der Fachgruppe Druck:  Drucker, Drucker nach einfachen Verfahren (Vervielfältiger), Druckvorstufe, Schreibbüros sowie Sonstige grafische Dienstleistungen.

Wir haben dazu im letzten Jahr einige Gespräche mit öffentlichen Auftraggebern geführt, die unseren Fachgruppenmitgliedern gerne eine faire Teilnahme an Ausschreibungen ermöglichen wollen.

Wir konnten Frau Irene Geiger, MA 54 und Herrn Mag. Andreas Nemec, BBG  für diese gemeinsame Veranstaltung gewinnen, in der der Zugang zu öffentlichen Aufträgen sowie Best – und Billigstbieterkonzept erklärt werden und auch bestehende Vorbehalte offen angesprochen werden können. Die Vortragenden skizzieren die Vergabe von Druckaufträgen, welche vergaberechtlichen Aspekte zu beachten sind und wie Druckereien erfolgreich an Ausschreibungen teilnehmen können.

Wann?

Montag, 10. Februar 2020, 17:30 bis 18:30 Uhr

Wo?

Haus der Wiener Wirtschaft, Ebene 0, Saal 3, Straße der Wiener Wirtschaft 1, 1020 Wien

Vortragende:

•        Mag. Andreas Nemec, Geschäftsführer der Bundesbeschaffung GmbH

www.bbg.gv.at

•        Irene Geiger, Stadt Wien, MA 54, Leiterin Fachbereich Büro und Bildung, Zentraler Einkauf und Logistik

www.wien.gv.at

Die Teilnahme ist für alle kostenlos.

Anmeldung unter:

https://www.wko.at/Content.Node/kampagnen/woche-der-wiener-wirtschaft/index.html

Dr. Dieter SIMON
Obmann  der Fachgruppe Druck Wien

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Öffentliche Auftraggeber

20. Januar 2020

Wiener Betriebe sind gegenüber ihren Konkurrenten sowohl national wie auch international kostenmäßig im Nachteil. In den Vergabeprozessen der öffentlichen Hand führt das dazu, dass wir entweder ausscheiden oder öffentliche Aufträge nur mit wesentlich größeren Abschlägen von unserer Eigenleistung verkaufen können als unsere Konkurrenten.

Es ist überhaupt nicht einzusehen, dass wir hier unsere (wettbewerbsverzerrend hohen) Steuern, Gebühren und Lohnnebenkosten zahlen und die dafür Verantwortlichen dann wegen „zu hoher Preise“  an fremde Unternehmen vergeben. Das wird als unfair und geradezu zynisch empfunden.

Jedenfalls meinen wir, dass die Leistungen der Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer über den Preis allein sicher nicht adäquat abgebildet werden. Wir haben in Gesprächen mit öffentlichen Auftraggebern wiederholt auf eine Anwendung des Best- statt Billigstbieterprinzips gedrängt – die Möglichkeit gibt es ja im Bundesvergabegesetz.

Oft wird von unseren Betrieben auch vorgebracht, dass schon die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen bürokratisch und unfair wäre. Zunehmend werden Vergaben über spezialisierte, aber produktunkundige Rechtsanwaltskanzleien abgewickelt.

Bei Druckproduktionen werden beispielsweise verbindliche Stückpreise abgefragt, ohne dass sich die Auftraggeber auf Auflagenhöhen festlegen. Ebenso werden oft aufwändige Zertifizierungen vorausgesetzt, ohne dass klar ist, wie hoch das Auftragsvolumen voraussichtlich sein wird. Vielen Unternehmen ist dieses Procedere zu aufwändig, die Erfolgschancen zu ungewiss.

Das Vergaberecht muss entrümpelt werden, der Aufwand zum Nachweis aller Eignungen muss reduziert werden, die Standardanforderungen (ohne Produktpreiskalkulationen) müssen so standardisiert werden, dass sie mehrfach verwendbar sind (nicht für jede Stelle völlig neu aufgebaut werden müssen).

Für Ausschreibungen ist im Allgemeinen ein Strafregisterauszug des/der Geschäftsführer vorgeschrieben, der nicht älter als drei Monate sein darf. Man muss also – gebührenpflichtig – viermal jährlich auf das Polizeikommissariat gehen, da die Auskunft nur der betreffenden Person direkt ausgefolgt wird … das muss doch anders auch gehen!

Wir konnten mit den beiden wichtigsten Beschaffungsstellen, der Wiener MA-54 sowie der Bundesbeschaffung GmbH (BBG) einen gemeinsamen Workshop mit Druckereibetreiben aus Wien vereinbaren. Dieser findet am 10. Februar 2020 im Rahmen der Woche der Wiener Wirtschaft statt. Ziel ist es, das Vergabeverfahren aus Sicht der öffentlichen Auftraggeber zu erörtern und ihnen die wesentlichen Parameter der Druckwirtschaft näher zu bringen. Wir wollen auch mögliche Kriterien für ein praktikables Bestbieterprinzip ansprechen.

Unsere Gespräche haben bereits zu ersten konkreten Anfragen der MA-54 nach geeigneten Dienstleistern an die Fachgruppe Druck geführt. Wir geben die entsprechenden Mitgliederlisten und das Online-Verzeichnis auf der WK-Seite „Firmen A-Z“ natürlich gerne weiter. Die FG Druck leistet hier Pionierarbeit, um Auftraggeber und Auftragnehmer unkompliziert zusammenzubringen. Nach etlichen Jahren sind nun Bereitschaft und Problembewusstsein geweckt, um die Wiener Betriebe voran zu bringen.

Kann ich bei diesem Thema auf Ihre Unterstützung zählen?

Service

Die Sichtbarkeit unserer Schreibbüros

26. Januar 2020

Unsere Schreibbüros sind weitgehend Ein-Personen-Unternehmen mit den typischen Gegebenheiten: alles hängt an einer Person („selbst und ständig“) – die eigentliche Leistungserbringung, die Akquise der nächsten Aufträge und die ständige Notwendigkeit, weitere Ausbildungen oder Zertifizierungen zu absolvieren. Da bleibt wenig Energie für Austausch, Kooperation und Netzwerken mit Kollegen, die ganz ähnliche Herausforderungen vor sich haben. Darüber hinaus scheint es fast unmöglich, etwas wie „Markenbildung“ zu betreiben und größere Kundenkreise anzusprechen.

Seit einigen Jahren haben die Schreibbüros mit Unterstützung der Fachgruppe einen eigenen Arbeitskreis geschaffen, der ihre Themen behandelt und spezifische Veranstaltungen organisiert. 

Dabei wurde rasch klar, dass nahezu alle Schreibbüros bei der Kundenansprache Unterstützung durch die Fachgruppe erwarten. Damit waren unsere Grenzen aber auch erreicht – natürlich dürfen wir für unsere Mitglieder keine individuellen Werbekampagnen entwerfen und schalten. Wir können lediglich für unsere Wiener Schreibbüros eine Kampagne fahren. Im nächsten Schritt haben die Schreibbüros in einem moderierten Workshop ihr Leitbild formuliert. Es hat sich aber auch gezeigt, dass die Leistungen so vielseitig und verschieden sind, dass eine konventionelle Kampagne nicht möglich ist.

Wir gehen daher einen anderen Weg: Wir stellen die Leistungen einzelner Unternehmerinnen und Unternehmer vor und zeigen offensiv die ganze Bandbreite unserer Leistungen statt den kleinsten Nenner zu bewerben. Dazu gab es Imageartikel in der Wiener Wirtschaft. Vor allem gelang es uns, eine Veranstaltung zu organisieren, in der wir vor anderen EPUs unsere Leistungen präsentiert haben. Gerade andere EPUs haben mit Lektorieren, druckfertig machen, Verwaltungsarbeiten, und vielem mehr ihre liebe Not – alles Arbeiten, die unsere Schreibbüros gerne und professionell erledigen. Da es im Nachgang zu konkreten Kontakten kam, werden wir dieses Format sicher wiederholen. Dazu wünsche ich mir nun auch neue Vortragende, die ihre Arbeit vorstellen.

Um die Sichtbarkeit unserer Schreibbüros zu erhöhen, haben wir darüber hinaus die Wiener Fachgruppen-Homepage in die WKO-Seite integriert. Damit werden die Leistungsangebote unserer Mitglieder österreichweit auf „Firmen A-Z“ abrufbar – und Sie können Ihre Angaben jederzeit selbst editieren. Damit haben Sie eine jederzeit aktuelle, österreichweite Plattform, die auch das Google-Ranking Ihrer Website verbessert. Insgesamt ein mächtiges Marketingtool ohne irgendwelche Kosten. Die Fachgruppe hilft natürlich, wenn Sie bei der Einrichtung Probleme haben.

Zu fairem Wettbewerb gehört für uns eben, dass Ein-Personen-Unternehmen wirksame Unterstützung bekommen, wahrgenommen zu werden. Wenn Sie weitere Ideen haben, wie wir die Sichtbarkeit unserer Schreibbüros erhöhen können, bitte ich um Ihre Anregungen und würde mich über Ihre Mitarbeit im Arbeitskreis freuen.   

Kann ich bei diesem Thema auf Ihre Unterstützung zählen?

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Fairer Wettbewerb

23. Januar 2020

Vor Kammerwahlen wird regelmäßig der „faire Wettbewerb“ beschworen – auch die Wirtschaftskammer verschließt sich nicht dem Wettbewerb, aber „fair“ muss er halt sein. Mein Eindruck ist allerdings, dass unfaire Bedingungen nicht historisch gewachsen oder „passiert“ sind, sondern im Allgemeinen jemandem nützen. Und deswegen aufrechterhalten werden.

In unserer Fachgruppe arbeiten wir uns seit Jahren an unfairen Bedingungen ab, versuchen Problembewusstsein zu erzeugen und fordern Lösungen ein. Mal bekommen wir Unterstützung, mal verlaufen die Dinge im Sand. Ich werde den aktuellen Stand unserer Themen zu „fairem Wettbewerb“ beleuchten und wünsche mir darüber eine offene Diskussion mit unseren Mitgliedern.  

Wir sind für Ihre Anregungen dankbar und wollen auch die konkreten Probleme aufgreifen, gegen die Sie sich allein nicht zur Wehr setzen können. Als Fachgruppe haben wir doch mehr Möglichkeiten, Allianzen zu schmieden, Probleme anzusprechen und Missstände direkt zu verfolgen, vor allem im Bereich unlauterer Wettbewerb. Wichtig bleibt allerdings, dass Sie uns Ihre Anliegen mitteilen. Ich verspreche, dass wir alles aufgreifen und offen über unsere Möglichkeiten und Grenzen berichten werden. 

In den nächsten Beiträgen werde ich die Themen zur Diskussion stellen, in denen Verbesserungen in Richtung „fairer Wettbewerb“ notwendig sind. 

Kann ich bei diesem Thema auf Ihre Unterstützung zählen?